Kampstark aber kraftlos

Im Heimspiel gegen den TuS Vinnhorst beeindrucken die 1. Männer der LIT 1912 mit starkem Kampfgeist und ärgern den Favoriten bis zur Halbzeitpause. Am Ende müssen Sie sich aber 27:36 geschlagen geben.

Von Anfang an sah man den Hausherren Ihren Kampfgeist auf dem Spielfeld an. Die Message: So leicht werden wir uns heute nicht geschlagen geben. Denn gegen Meisterschaftsfavoriten spielt man ja bekanntlich immer gerne, vor allem wenn sich allerhand Mythen und Meinungen um sie ranken.

Die LIT startete konzentriert und mit viel Power ins Spiel. In den ersten fünfzehn Minuten hielt Keeper Jannis Finke starke Bälle und behielt sein Team damit auf Augenhöhe. Der Vinnhorster Rückraum hatte große Mühe gegen den LIT-Schlussmann einzunetzen. So auch der ehemalige LIT-Spieler Finn Wiebe, der nun für Vinnhorst aufläuft und zu LIT-Trainer Daniel Gerling ein sehr freudnschaftliches Verhältnis pflegt.

Ganz anders der LIT-Rückraum: Marvin Mundus auf de rechten Seite und Marek Nissen auf der linken, waren an diesem Tag ziemlich gut aufgelegt. Immer wieder netzten die beiden Doppelspielrechtler vom TuS-N-Lübbecke im Gehäuse der Gäste ein. Vor allem aus diesen Treffern resultierte ein knapper 14:15–Halbzeitstand für die Gäste.

Mit Wiederanpfiff hatte Vinnhorsts Coach Davor Dominikovic, kroatischer Weltmeister 2003 in Portugal mit der kroatischen Nationalmannschaft, sein Team wohl ordentlich in die Mangel genommen. Das Kreisläuferspiel der Gäste legte den Grundstein für die Wende in der Partie und sorgte für einen erheblichen Vorsprung. Zudem schwanden die Kräfte bei den Hausherren, deren Abschlüsse unkonzentrierter wurden und nicht mehr in der Anfangsstärke im Tor landeten.

Das war ein tolles Spiel vor dem Lockdown, das verdient an die Gäste ging, die ihre Qualität in Offensive und Defensive vor allem in der zweiten Halbzeit verdeutlichten. Jetzt heißt es, weiter an sich arbeiten und im nächsten Spiel im Jahr 2021 weitere zwei Punkte einsammeln für die Mission Klassenerhalt 3.Liga 2020/21.

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